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Asplenium cuneifolium - der Serpentin-Streifenfarn

Asplenium cuneifolium
Der Serpentin-Streifenfarn, aufgenommen an einem Naturstandort im bayerischen Kupferberg (Foto: M. Hassler)
Asplenium cuneifolium
Der Serpentin-Streifenfarn besiedelt Felsen, Mauern und Geröllfluren (Foto: M. Hassler)

 


Der Serpentin-Streifenfarn ist ein bis zu 45 cm hoher Farn. Sein Name leitet sich von der Tatsache ab, dass er ausschließlich auf Serpentingestein vorkommt. Dort besiedelt er Felsen und Geröll auf steinigen Abhängen der collinen bis subalpinen Höhenstufe.



Asplenium cuneifolium kommt in Deutschland nur in Bayern und Sachsen vor, in Thüringen ist er ausgestorben. Vorkommen existieren zudem in einigen Regionen Österreichs, der Schweiz, der Tschechischen Republik und im Gebiet des heutigen Schlesien.



Der Serpentin-Streifenfarn findet nur auf extrem stickstoffarmen Böden ideale Wachstumsbedingungen vor, weshalb seine Bestände aufgrund Düngerimmissionen stark zurückgegangen sind.