Anmeldung zu den öffentlichen Führungen
Öffentliche Veranstaltung zum Internationalen Tag der Pflanzenwissenschaften am Samstag, 18. Mai

"Wasser für alle" - Woche der Botanischen Gärten Samstag, 08.06. und Sonntag, 09.06.
Der Zugang zu Wasser wird, auch im Gefolge der Klimaerwärmung, für die Zukunft der Menschheit entscheidend sein. Pflanzen schützen Wasser und machen es für die Menschen verfügbar, aber sie verbrauchen es auch, vor allem in der Landwirtschaft. Das kann leicht aus dem Ruder laufen, besonders in Gebieten, in denen die Landwirtschaft an ihre Grenzen stößt. Aber im Lauf der Evolution haben Pflanzen hier Lösungen entwickelt, die wir nutzen können. Dazu müssen wir sie freilich erst verstehen lernen. In der diesjährigen Woche der Botanischen Gärten möchten wir erklären, wie souverän Pflanzen mit dem Thema Wasser umgehen und wie die Forschung am Botanischen Institut dazu beiträgt, das Ziel "Wasser für alle" zu erreichen.
Der Eintritt zu diesen Veranstaltungen ist frei!
Samstag, 08. Juni, 10:15 bis 12:30 Uhr
Nutzen aus der Wildnis - die Genbank Südwest (Eröffnung einer Wechselaustellung zum Genbank-Projekt)
Vielfalt ist schön. Vielfalt ist aber auch nützlich. Im Rahmen eines nationalen Netzwerkes haben wir eine Genbank für Wildpflanzen aufgebaut. Was ist die Idee dahinter? Wie arbeiten wir und wofür tun wir das? Im Rahmen der Woche der Botanischen Gärten starten wir eine Ausstellung zu unserem Genbank-Projekt.
Mangelkünstler - Xerophyten (Prof. Dr. Peter Nick)
Als das Leben vor einer halben Milliarde Jahren aus dem Wasser stieg, waren Pflanzen die Pioniere. Der Trockenheit ein Schnippchen zu schlagen, war zentral. Xerophyten sind Pflanzen, die es geschafft haben, sogar Wüsten zu besiedeln. Ein Blick in die Trickkiste der Mangelkünstler.
Sonntag, 09. Juni, 10:15 bis 12:30 Uhr
Pflanzen und Wasser - verblüffende Phänomene (Dr. Max Seyfried)
Wasserscheue Wasserpflanzen, Pflanzen, deren Wurzeln Windeln tragen, hydraulische Killerpflanzen, tropfende Pflanzen - erleben Sie die grenzenlose Fantasie der Natur!
Fit für die Wüste - Forschung für nachhaltige Landwirtschaft (Dr. Michael Riemann)
Durch Klimawandel oder menschliche Eingriffe trocknen weltweit Ackerflächen in großem Umfang aus und werden für eine landwirtschaftliche Nutzung mit herkömmlichen Pflanzen unbrauchbar. Dort, wo Pflanzen künstlich bewässert werden, bleibt Salz im Boden zurück. Welche Folgen haben Trockenheits- und Salzstress für die Pflanze? Wie wird nach toleranteren Sorten gesucht, die besser mit diesem Stress klarkommen?
Öffentliche Führung am Sonntag, 07. Juli, 11:15 bis 12:30 Uhr
Vor etwa 9.000 Jahren begann der Mensch, Pflanzen bewusst anzubauen. Diese so genannte neolithische Revolution war der Startschuss für unsere Zivilisation. Aber woher stammen diese für uns so wichtigen Pflanzen, wie leben sie und warum sind sie auch heute noch so wichtig?
Erleben Sie einen spannenden Spaziergang durch die Welt der heimischen Nutzpflanzen.
Herzliche Einladung zu unseren Veranstaltungen!

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