Was wir tun


Willkommen im Nick-Labor

Molekulare Zellbiologie (Prof. Dr. Peter Nick)

Fritz-Haber-Weg, Gbd. 30.43 (Biologieturm), 5. Stock. e-mail. So finden Sie uns

 

Sekretariat

Protoplasma

Die Zeitschrift für Zellbiologie mit der längsten Tradition. mehr...

 

Was gibt es Neues?  Der neue "Strasburger"

Vor 127 Jahren begründete Eduard Strasburger das Lehrbuch der Botanik. Jetzt ist die 38. Auflage erschienen - damit ist der Strasburger das Biologielehrbuch mit der längsten Geschichte. Peter Nick steuerte einige 100 Seiten zu den Themen Struktur und Funktion des Pflanzenkörpers und pflanzliche Entwicklung bei. Der "Strasburger" verfolgt den Anspruch, das gesamte Wissen über Pflanzen umfassend, aktuell und dennoch gefiltert darzustellen. Auch wenn es noch nie so einfach war, sich Informationen zu beschaffen, besteht das Problem zunehmend darin, nach relevant und irrelevant zu filtern. Lehrbücher sind also nicht obsolet, sie sind wichtiger denn je. mehr...

FKI

Der Lehrpreis des Landes 2015 ging an Peter Nick and Mathias Gutmann. Mit dem Preisgeld bauten wir das Forum auf, um über die Grenzen von Fakultäten und Disziplinen kontroverse Themen zu hinterfragen und zu diskutieren. Im WS 2021-2022 geht es um das Thema Zeit.

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Was gibt es Neues? Microbes for Future

Gemeinsam mit Prof. Anne Kaster vom Institut für Biologische Grenzflächen am Campus Nord haben wir unser neues Projekt "Microbes for Future" begonnen, das vom Strategiefond des Präsidiums gefördert wird. Es geht darum, die Mikroorganismen im Wurzelraum  so zu beeinflussen, dass das Immunsystem der Rebe gestärkt wird. Ziel ist es, die Folgen des Klimawandels für den Weinbau abzufedern. Die Grundlage für diese Anwendung sind unsere Forschungen über Esca & Co, holzzerstörende Pilze, die aufgrund des Klimawandels auch hierzulande immer drastischer zuschlagen. mehr...

Was gibt es Neues?  Neuzüchtung Sorghum

Unserem Mitarbeiter Dr. Adnan Kanbar gelang es in jahrelanger Arbeit, eine neue Sorte der Mohrenhirse (Sorghum bicolor), einer Pflanze aus dem Sudan, für bioökonomische Anwendungen unter europäischen Klimabedingungen zu züchten. Nach Aussaat im Mai erreicht diese Pflanze mehr als 3 m Höhe bis September. Aufgrund einer veränderte Architektur der Leitgefässe kann diese neue Sorte KIT1 mehr Zucker transportieren, so dass mehr Bio-Ethanol erzeugt werden kann. Zur Pressemeldung des KIT.

 

Bioherbizid aus Minze

Was war die Frage hinter dieser Arbeit? Pflanzliche Düfte sind vielfältig und zeitigen oft unerwartete Wirkungen. Minzen duften je nach Art sehr unterschiedlich und werden schon seit jeher aufgrund ihrer Aromen und medizinischen Wirkungen von Menschen genutzt. Wozu haben sie diese Düfte entwickelt - sicher nicht, um uns zu Gefallen zu sein, auch wenn wir Menschen in unserer Hybris oft denken, die Natur sei nur für unsere Zwecke da. In Wirklichkeit nutzen Minzen diese Düfte, um Konkurrenten in den Selbstmord zu treiben. Wie das funktioniert, hatten wir in einer früheren Arbeit entdeckt. Nun geht es darum, diesen Trick für die Entwicklung neuer Bioherbizide nutzbar zu machen. Die Frankfurter Rundschau hat das nun in ihrer Reihe Schwerpunkt Bioökonomie aufgegriffen.

Artikel der Frankfurter Rundschau zu unserem Minzprojekt

Was wir forschen

Leben ist nicht einfach. Es gibt zwei Wege, das zu meistern – Tiere rennen davon, Pflanzen passen sich an. Wir wollen verstehen, wie. Der Schlüssel sind pflanzliche Zellen, denn sie vermitteln Gestalt, Anpassung und die enorme Vielfalt der Pflanzen.
Evolution löst Probleme nachhaltig, auf vielfältige Weise. Können wir diese Vielfalt nutzen? Wir wollen Biodiversität schützen und nutzen. Wir entwickeln Methoden, um Verbraucherschutz in Zeiten der Globalisierung zu sichern. mehr... Amaranth, das Superfood der Inka, als funktionelles Nahrungsmittel. Wir versuchen, den Gehalt an Omega-3-Fettsäuren zu erhöhen, um eine vegane Alternative für Seefisch zu entwickeln (EU-CORNET, 2020-2022), gemeinsam mit der Universität Hohenheim und Partnern aus Peru. mehr...
Pflanzen sind Meister der Anpassung. Wie meistern sie Stress? Wir arbeiten an Jasmonsäure, dem pflanzlichen "Adrenalin", aber auch über das Immunsystem der Weinrebe. mehr.. Gemeinsam mit Partnern aus der EUCOR-Region nutzen wir ein Ökosystem auf dem Chip, um chemische Kommunikation zwischen Pilzen und Pflanzen aufzuklären und für den nachhaltigen Pflanzenschutz zu nutzen (Interreg Wissenschaftsoffensive, 2019-2022). mehr...
Pflanzenzellen können Selbstorganisation ohne einen "Big Brother". Die Fähigkeit jeder einzelnen Zelle, sich selbst eine Richtung zu geben, ist hier zentral. Wie geht das? mehr... Die Mikrotubuli, ein Teil des pflanzlichen Cytoskeletts, können als Thermometer arbeiten. Können wir das nutzen, um Erdbeeren vor Frost zu schützen? (BMBF, 2018-2020)